Vielleicht kennen Sie das

  • Erinnerungen, die sich aufdrängen
  • Albträume, unruhiger Schlaf
  • Orte und Situationen, die Sie meiden
  • Ständig auf der Hut sein
  • Heftige Schreckreaktionen
  • Sich wie betäubt oder neben sich fühlen
  • Das Gefühl, seither ein anderer Mensch zu sein
  • Misstrauen, auch Nahestehenden gegenüber

Angelehnt an die Beschreibung von Traumafolgen der WHO (ICD-11).

Ob Sie es Trauma nennen oder einfach eine Erfahrung, die Sie nicht loslässt: Manche Dinge sind zu viel, um sie einfach abzulegen. Manchmal ist es ein einzelnes Ereignis, ein Unfall, ein Verlust, ein Übergriff. Manchmal sind es Jahre, die schwer waren, etwa eine Kindheit, in der Sicherheit fehlte. Beides hinterlässt Spuren, und beides hat hier Platz.

Was damals geholfen hat zu überstehen, schaltet seither oft nicht mehr ab: Der Körper bleibt auf der Hut, lange nachdem die Gefahr vorbei ist. Das ist keine Schwäche, sondern ein Schutzsystem, das Ihnen einmal gedient hat. Häufig mischen sich Ängste oder eine gedrückte Stimmung dazu. Sie müssen das nicht auseinandersortieren, um herzukommen.

Wie ich mit Trauma arbeite

Vielleicht ist Ihre größte Sorge, hier alles noch einmal durchleben zu müssen. Müssen Sie nicht. Sie erzählen nur, was Sie erzählen wollen, und nur dann, wenn es sich richtig anfühlt. Schon gar nicht gleich am Anfang.

Zuerst geht es um etwas anderes: einen Ort, an dem Sie nicht auf der Hut sein müssen. Sicherheit lässt sich nicht verordnen, sie entsteht langsam, in einer Beziehung, die verlässlich ist und nichts erzwingt. Erst wenn dieser Boden trägt, bekommt das, was passiert ist, behutsam Raum. Und niemand muss es hervorholen: Was gesehen werden will, zeigt sich von selbst, sobald genug Sicherheit da ist und etwas in Ihnen dafür bereit ist. Belastende Erfahrungen hinterlassen oft leise Sätze wie ich bin nirgends sicher oder ich hätte es verhindern müssen. Was dort gefühlt und verstanden werden darf, kann sich verändern. Auch die Schuld, die so oft dort liegt, wo sie nicht hingehört.

Und falls Sie zweifeln, ob Reden nach all der Zeit noch etwas ändern kann: Es geht nicht darum, das Geschehene wegzureden. Es geht darum, dass es aufhören darf, Ihre Gegenwart zu bestimmen.

Wie ich grundsätzlich arbeite, lesen Sie auf der Methode-Seite.

Gut zu wissen: Traumafolgen sind unterschiedlich schwer. Manchmal ist eine traumaspezifische Behandlung oder eine psychiatrische Begleitung der bessere oder ein ergänzender Weg. Das müssen Sie nicht selbst einschätzen: Genau dafür gibt es das kostenlose Vorgespräch. Wir klären gemeinsam, ob mein Angebot passt und ausreicht. Und wenn eine andere Stelle besser passt, sage ich Ihnen das offen und helfe, so gut ich kann, bei der Orientierung.

Porträt von Christoph Pritz

Über mich

Dipl.-Ing. Christoph Pritz, BSc

Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision

Fünfzehn Jahre habe ich in der IT gearbeitet, bevor ich mich für die Psychotherapie entschieden habe. Was mich an der personzentrierten Arbeit überzeugt hat: Sie drängt nicht. Niemand wird hier zu etwas bewegt, wofür er nicht bereit ist. Das gilt in jeder Therapie, aber nirgends ist es so wichtig wie nach Erfahrungen, in denen über Sie hinweg entschieden wurde.

Eine erfahrene Supervisorin begleitet meine Arbeit, selbstverständlich anonymisiert. So profitieren Sie von einer zweiten fachlichen Perspektive.

Mehr über mich

Kosten & Dauer

Dauer

50 Min

Kosten

90 €

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Wenn es gerade nicht mehr geht

Ich bin nicht rund um die Uhr erreichbar. Wenn Sie in einer akuten Krise stecken oder Gedanken haben, sich etwas anzutun, warten Sie bitte nicht auf einen Termin oder eine Antwort. Alle Nummern hier sind kostenlos und rund um die Uhr erreichbar, und Sie können keine falsche wählen. Hier sind jetzt Menschen für Sie da:

Häufige Fragen zu Trauma

Porträt von Christoph Pritz

In Ihrem Tempo

Sie bestimmen, was Sie erzählen und wann. Im Erstgespräch lernen wir uns erst einmal kennen, mehr muss am Anfang nicht sein.

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