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Ängste & Panikattacken
„Die Angst ist immer da. Nur greifen lässt sie sich nicht.“
Vielleicht kennen Sie das
- Herzrasen, Enge in der Brust
- Angstwellen wie aus dem Nichts
- Sorgen, die nicht aufhören
- Angst vor der nächsten Attacke
- Situationen, die Sie meiden
- Schwindel, Zittern, Atemnot
- Angst, die Kontrolle zu verlieren
- Ständige innere Anspannung
Angelehnt an die Beschreibung von Angststörungen der WHO (ICD-11).
Ob Sie es Panikattacken nennen, Angststörung oder einfach Angst: Sie ist eigentlich ein Schutzsystem. Ihr Körper will Sie in Sicherheit bringen, nur schlägt er Alarm, wo keine Gefahr ist. Das Herzrasen, der Schwindel, die Atemnot sind darum keine Einbildung und keine Schwäche. Es ist ein Alarmsystem, das zu sensibel geworden ist.
Mit der Zeit wird das Leben oft enger. Man meidet Situationen, plant um die Angst herum, und die Angst vor der Angst sitzt mit am Tisch. Häufig mischen sich auch Erschöpfung oder eine gedrückte Stimmung dazu. Sie müssen das nicht auseinandersortieren, um herzukommen: Auch dann sind Sie hier richtig.
Wie ich mit Angst arbeite
Sie müssen hier nicht in Situationen, vor denen Sie sich fürchten. Es gibt kein Konfrontationsprogramm und keine Hausaufgaben. Es gibt 50 Minuten, in denen Sie nichts beweisen und nichts aushalten müssen.
Ein Teil der Arbeit ist, den Kreislauf bewusst zu machen, in dem Angst sich selbst am Leben hält: Die Angst vor der nächsten Attacke stellt den Körper auf Alarm, der Alarm liefert die Symptome, und die Symptome geben der Angst recht. Von innen wirkt das wie ein Beweis. Wenn dieser Kreislauf sichtbar wird, verliert er oft schon etwas von seiner Macht.
Und wir schauen tiefer. Denn Angst steht selten allein: Oft schützt sie etwas, das verletzlicher ist als sie selbst. Dahinter liegen häufig alte Erfahrungen, in denen Sicherheit keine Selbstverständlichkeit war, und leise Sätze wie ich darf mir keinen Fehler erlauben oder wenn ich die Kontrolle verliere, passiert etwas Schlimmes. In der Therapie bekommt das, was die Angst bewacht, behutsam Raum. Was dort gefühlt und verstanden werden darf, kann sich verändern. Und mit ihm die Alarmbereitschaft, mit der Ihr Körper durch den Tag geht.
Falls Sie befürchten, dass die Angst stärker wird, wenn sie Aufmerksamkeit bekommt: Diese Sorge kennen viele. Aber Angst wächst vor allem dort, wo sie vermieden und bekämpft wird. Was dagegen gesehen und ausgesprochen werden darf, kann leiser werden.
Wie ich grundsätzlich arbeite, lesen Sie auf der Methode-Seite.
Gut zu wissen: Herzrasen, Schwindel oder Atemnot können auch körperliche Ursachen haben. Eine ärztliche Abklärung, etwa in Ihrer Hausarztpraxis, ist deshalb sinnvoll. Psychotherapie ersetzt diese Abklärung nicht, beides ergänzt sich gut.

Über mich
Dipl.-Ing. Christoph Pritz, BSc
Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision
Fünfzehn Jahre habe ich in der IT gearbeitet, in einer Welt aus Deadlines und Verantwortung. Ich weiß, wie viel Kraft es kostet, nach außen ruhig zu wirken, während es innen alles andere als ruhig ist. Und wie lange man das verstecken kann. Genau darum nehme ich Angst ernst, lange bevor man sie jemandem ansieht.
Eine erfahrene Supervisorin begleitet meine Arbeit, selbstverständlich anonymisiert. So profitieren Sie von einer zweiten fachlichen Perspektive.
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Häufige Fragen zur Angst

Wieder mehr Raum im Leben
Sie müssen der Angst nicht alleine gegenübertreten. Im Erstgespräch schauen wir in Ruhe, wo Sie stehen und was Sie gerade brauchen. Ganz ohne Druck.
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