Vielleicht kennen Sie das

  • Gedrückte, leere Stimmung
  • Nichts macht mehr richtig Freude
  • Jede Kleinigkeit kostet Kraft
  • Morgens kaum aus dem Bett
  • Grübeln, das nicht aufhört
  • Konzentration fällt schwer
  • Das Gefühl, nichts wert zu sein
  • Rückzug von anderen

Angelehnt an die Beschreibung depressiver Episoden der WHO (ICD-11).

Ob Sie es Depression nennen, Antriebslosigkeit oder einfach ein Tief, das nicht mehr aufhört: Es ist keine Traurigkeit, die man wegatmen kann, und erst recht keine Frage von Disziplin. Eine Depression ist ein Zustand, in dem Gefühl, Antrieb und Selbstwert gleichzeitig leiser werden. Und „Reiß dich zusammen“ haben Sie vermutlich öfter versucht als alle, die es Ihnen raten.

Oft kommt sie nicht allein. Manchmal beginnt es mit Erschöpfung, manchmal mischen sich Ängste dazu, die Übergänge sind fließend. Sie müssen das nicht auseinandersortieren, um herzukommen: Auch dann sind Sie hier richtig.

Wie ich mit Depression arbeite

Vielleicht fürchten Sie, für eine Therapie erst Energie oder die richtigen Worte mitbringen zu müssen. Müssen Sie nicht. Sie dürfen so kommen, wie Sie gerade sind: müde, leer, ohne fertige Sätze. Es gibt 50 Minuten, für die Sie nichts vorbereiten und nichts leisten müssen. Auch stille Minuten haben hier Platz.

Und dann schauen wir behutsam hin. Hinter der Leere liegt oft eine Geschichte: Irgendwann hat etwas in Ihnen aufgehört zu hoffen, dass es anders werden kann. Häufig stecken darin leise Sätze wie ich bin den anderen egal oder ich genüge nicht. In der Therapie bekommt das, was hinter der Leere liegt, Raum. Was dort gefühlt und verstanden werden darf, kann sich verändern. Und manchmal kommt damit auch der Antrieb zurück, nicht auf Kommando, sondern weil etwas wieder lebendig werden darf.

Falls Sie denken, Reden ändere auch nichts: Das ist verständlich, die Depression redet so. Sie müssen nicht an Besserung glauben, um anzufangen. Es reicht, dass Sie kommen. Den Rest schauen wir uns gemeinsam an.

Wie ich grundsätzlich arbeite, lesen Sie auf der Methode-Seite.

Gut zu wissen: Auch anhaltende Antriebslosigkeit kann körperliche Ursachen haben, etwa die Schilddrüse oder einen Nährstoffmangel. Eine ärztliche Abklärung ist deshalb sinnvoll. Und in schweren Phasen kann eine psychiatrische Behandlung die Psychotherapie ergänzen: Das eine ersetzt das andere nicht, beides ergänzt sich gut.

Porträt von Christoph Pritz

Über mich

Dipl.-Ing. Christoph Pritz, BSc

Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision

Fünfzehn Jahre habe ich in der IT gearbeitet. Aus dieser Zeit weiß ich auch, wie es ist, wenn die Kraft nicht mehr zurückkommt und die Tage ihre Farbe verlieren. Nicht aus Büchern, sondern aus eigenem Erleben. Dass ich heute Menschen auf diesem Weg begleite, hat auch damit zu tun.

Eine erfahrene Supervisorin begleitet meine Arbeit, selbstverständlich anonymisiert. So profitieren Sie von einer zweiten fachlichen Perspektive.

Mehr über mich

Kosten & Dauer

Dauer

50 Min

Kosten

90 €

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Wenn es gerade nicht mehr geht

Ich bin nicht rund um die Uhr erreichbar. Wenn Sie in einer akuten Krise stecken oder Gedanken haben, sich etwas anzutun, warten Sie bitte nicht auf einen Termin oder eine Antwort. Alle Nummern hier sind kostenlos und rund um die Uhr erreichbar, und Sie können keine falsche wählen. Hier sind jetzt Menschen für Sie da:

Häufige Fragen zur Depression

Porträt von Christoph Pritz

Ein erster Schritt reicht

Mehr als kommen müssen Sie am Anfang nicht. Im Erstgespräch schauen wir in Ruhe, wo Sie stehen und was Sie gerade brauchen. In Ihrem Tempo.

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