Themen
Burnout, Stress & Erschöpfung
„Sie funktionieren. Aber Sie spüren sich kaum noch.“
Vielleicht kennen Sie das
- Anhaltende Müdigkeit
- Innere Leere
- Antriebslosigkeit
- Reizbarkeit
- Konzentrationsprobleme
- Schlaf, der nicht erholt
- Innere Distanz zur Arbeit
- Das Gefühl, nicht mehr zu genügen
Angelehnt an die Burnout-Beschreibung der WHO (ICD-11).
Ob Sie es Burnout nennen, Stress oder einfach Erschöpfung: Sie kommt selten über Nacht. Sie beginnt leise, und oft trifft sie gerade die Verlässlichen, die lange tragen, ohne zu klagen. Häufig meldet sich zuerst der Körper: Verspannungen, ein unruhiger Magen, Schlaf, der nicht mehr erholt. Das ist keine Schwäche. Es ist ein Signal, dass etwas zu viel geworden ist, und es lohnt sich, ihm zuzuhören.
Und Erschöpfung kommt selten allein. Oft mischen sich eine gedrückte Stimmung oder Ängste und innere Unruhe dazu, die Übergänge sind fließend. Sie müssen das nicht auseinandersortieren, um herzukommen: Auch dann sind Sie hier richtig.
Wie ich mit Erschöpfung arbeite
Es gibt hier kein Anti-Stress-Programm und keine Übungsliste, die Sie zusätzlich abarbeiten müssen. Es gibt 50 Minuten, in denen niemand etwas von Ihnen erwartet.
Und dann schauen wir tiefer. Erschöpfung hat oft einen Motor: alte, leise Sätze wie ich bin nur wertvoll, wenn ich leiste oder ich darf niemanden enttäuschen. Solche Sätze entstehen meist früh, wo Zuwendung an Bedingungen geknüpft war. Und sie treiben an, lange bevor der Körper streikt. In der Therapie gehen wir behutsam zu dem Schmerz, der unter diesem Antrieb liegt. Was dort gefühlt und verstanden werden darf, kann sich verändern. Und mit ihm der Anspruch, sich Wert und Ruhe erst verdienen zu müssen.
Falls Sie sich jetzt fragen, ob Sie dann gar nichts mehr leisten: Darum geht es nicht. Ihr Antrieb darf bleiben. Nur die Härte darf gehen. Und Sie können wieder spüren, wofür Sie etwas tun.
Wie ich grundsätzlich arbeite, lesen Sie auf der Methode-Seite.
Gut zu wissen: Anhaltende Erschöpfung kann auch körperliche Ursachen haben. Eine ärztliche Abklärung, etwa in Ihrer Hausarztpraxis, ist deshalb sinnvoll. Psychotherapie ersetzt diese Abklärung nicht, beides ergänzt sich gut.

Über mich
Dipl.-Ing. Christoph Pritz, BSc
Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision
Fünfzehn Jahre habe ich in der IT gearbeitet: Deadlines, Projektdruck, ein Postfach, das nie leer wurde, ein Handy, das auch am Abend nicht stumm war. Ich weiß, wie sich ein Alltag anfühlt, der immer dichter wird. Und ich weiß, wie es ist, wenn er zu dicht wird. Menschen an diesem Punkt zu begleiten, ist mir deshalb ein Herzensthema.
Eine erfahrene Supervisorin begleitet meine Arbeit, selbstverständlich anonymisiert. So profitieren Sie von einer zweiten fachlichen Perspektive.
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Häufige Fragen zu Erschöpfung

Wieder zu Atem kommen
Sie müssen nicht erst umfallen, um sich Begleitung zu holen. Im Erstgespräch schauen wir in Ruhe, wo Sie stehen und was Sie gerade brauchen. Ganz ohne Druck.
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