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Leben mit ADHS
„Was bei anderen einfach passiert, kostet Sie jeden Tag Kraft.“
Vielleicht kennen Sie das
- Hundert Anfänge, wenig Abschlüsse
- Der Kopf ist ständig laut
- Aufschieben, bis es brennt
- Reize, die alle gleichzeitig ankommen
- Vergessene Termine, verlegte Dinge
- Gefühle, die schnell sehr groß werden
- Das lebenslange „Reiß dich zusammen“
- Scham über das eigene Chaos
Ob dahinter ADHS steckt, klärt eine Diagnostik. Das Erleben ist real, so oder so.
Ob Sie eine Diagnose haben, einen Verdacht oder einfach das lebenslange Gefühl, anders zu funktionieren: ADHS ist keine Frage von Disziplin und kein Charakterfehler. Es ist ein Nervensystem, das anders filtert, anders Fahrt aufnimmt und anders bremst. Das lässt sich nicht wegtrainieren, und das muss es auch nicht.
Was oft am schwersten wiegt, ist gar nicht die Unruhe selbst. Es sind die Jahre der Zuschreibungen: faul, chaotisch, unzuverlässig. Daraus wachsen häufig Selbstzweifel und eine Erschöpfung vom ständigen Kompensieren. Sie müssen das nicht auseinandersortieren, um herzukommen.
Wie ich bei ADHS arbeite
Vorweg ehrlich: Diagnostik mache ich nicht, und Medikamente verschreiben Ärzt:innen. Was Psychotherapie kann, liegt auf einer anderen Ebene: bei dem, was das Leben mit ADHS in Ihnen hinterlassen hat.
Viele Menschen mit ADHS haben ein Leben lang gehört, sie müssten sich nur zusammenreißen. Daraus entstehen leise Sätze wie ich bin falsch, wie ich bin oder ich muss doppelt so viel leisten, um zu genügen. In der Therapie bekommt der Teil Raum, der all die Jahre kompensiert und versteckt hat. Was dort gefühlt und verstanden werden darf, kann sich verändern. Und mit ihm der Umgang mit dem eigenen Kopf: weniger Kampf, mehr Verständnis.
Und Sie müssen hier nicht in geraden Linien erzählen. Gedanken dürfen springen, Sätze dürfen unfertig bleiben, der Faden darf verloren gehen. Und wenn wir ihn wiederfinden wollen, helfe ich dabei.
Wie ich grundsätzlich arbeite, lesen Sie auf der Methode-Seite.
Gut zu wissen: Eine ADHS-Diagnostik gehört in die klinische Psychologie oder Psychiatrie, dort ist auch die Medikation zu Hause. Wenn Sie einen Verdacht abklären lassen möchten, ist das der richtige erste Weg. Psychotherapie kann parallel oder danach begleiten. Ob mein Angebot für Ihr Anliegen passt, klären wir gerne im kostenlosen Vorgespräch.

Über mich
Dipl.-Ing. Christoph Pritz, BSc
Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision
Fünfzehn Jahre habe ich in der IT gearbeitet, in Teams voller sehr unterschiedlicher Köpfe. Ich habe dort gesehen, wie viel verloren geht, wenn alle gleich funktionieren sollen. Und wie viel möglich wird, wenn jemand so arbeiten darf, wie sein Kopf es kann. Diese Überzeugung nehme ich mit in die Praxis.
Eine erfahrene Supervisorin begleitet meine Arbeit, selbstverständlich anonymisiert. So profitieren Sie von einer zweiten fachlichen Perspektive.
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Häufige Fragen zu ADHS

Weniger Kampf mit dem eigenen Kopf
Sie müssen hier nicht anders sein, als Sie sind. Im Erstgespräch schauen wir in Ruhe, wo Sie stehen und was Sie brauchen.
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